Wandern auf den Laber (1684 m) in Oberammergau

Landkreis: Garmisch-Partenkirchen
Ort: Oberammergau
Anfahrt:
A95 bis Autobahnende, in Oberau rechts auf die B23 Richtung Augsburg und weiter bis Oberammergau; an der ersten Einfahrt in den Ort einbiegen und dann der Beschilderung folgen. Tipp fürs Wochenende: Wer nicht im Stau stehen will, fährt bereits an der Autobahn-Ausfahrt Sindelsdorf ab. Dann über Murnau und Bad Kohlgrub.
Startpunkt: Parkplatz der Laber-Bergbahn
Dauer: 3,5 bis 4 Stunden
Einkehrmöglichkeit: Soila Alm
Schwierigkeit: mittel
Grandiose Felsformationen und ein Blick übers gesamte Oberland. Mit
diesen Attributen präsentiert sich die Tour auf den Laber in
Oberammergau, für die wir dringend festes Schuhwerk und bestenfalls auch
Wanderstöcke empfehlen!
Los geht's am Parkplatz der Laber-Bergbahn. Von dort folgt man dem Weg
entlang der Großen Laine (Bach). Der Weg ist anfangs gut ausgebaut und
daher einfach zu bewältigen. Sobald man die den Bach ein zweites Mal
kreuzt, geht es allerdings etwas steiler und weniger gut befestigt
bergauf.
Nach ungefähr 1,5 bis 2 Stunden erreicht man die Soila-Alm, eine idyllische Hütte mit fairen Preisen und deftiger Bergsteiger-Brotzeit. Wer möchte, hat hier zudem die Gelegenheit, frische Ziegenmilch zu kosten. So gestärkt kann es dann auch weiter bergauf gehen. Zunächst vorbei am Soila See, der im Spätsommer allerdings eher als Wiese bezeichnet werden müsste, und weiter im Schatten des Ettaler Manndl über steile Schotterwege. Eine anstrengende Angelegenheit, für die man allerdings mit höchst fotogenen Felsformationen entschädigt wird.
Noch weiter oben wird der Ausblick von Meter zu Meter spektakulärer.
Denn der exponierte Laber erlaubt freie Sicht nach
Garmisch-Partenkirchen, zum Staffelsee, Osterseen, Ammersee und
Starnberger See bis weit hinter München. Von einigen Ecken ist auch gut
das nahegelegene Kloster Ettal zu erspähen.
Auf diese Weise gestalten sich die letzten Meter zur Bergstation der
Bahn als äußerst kurzweilig. Und wer zu diesem Zeitpunkt immer noch
nicht genug vom Gucken hat, kann am Gipfel noch ein Stück am Grat
entlang spazieren, bevor es mit der Gondel wieder hinab zum
Ausgangspunkt geht.
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