Wandern aufs Brauneck (1555 m) in Lenggries

Landkreis: Bad Tölz - Wolfratshausen
Ort:
Anfahrt:
A8 Richtung Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, Bad Tölz bis Lenggries/Wegscheid oder die A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen, Ausfahrt Sindelsdorf, ebenfalls nach Bad Tölz, Lenggries/Wegscheid
Startpunkt: Jaudenhang in Wegscheid
Dauer: 6 Stunden
Einkehrmöglichkeit: viele Hütten und Almen, unser Tipp: Tölzer Hütte
Schwierigkeit: mittel
Ein echter Klassiker unter den Ganztagstouren im Oberland ist die
Besteigung des Braunecks in Lenggries. Der Hausberg der Skistars misst
1555 Meter Höhe.
Los geht's in Wegscheid am Parkplatz der Sommerrodelbahn Jaudenflitzer.
Von dort folgt man dem Weg entlang der Bahn und weiter über eine Wiese
bis hin zum Milchhäusl und weiter auf dem Forstweg Richtung Kotalm. Der
Weg ist gut ausgebaut und trotz kräftiger Steigung auch mit Kindern zu
bewältigen.
Nach ungefähr 1 bis 1.5 Stunden hat man mit der Kotalm das erste Etappenziel erreicht und den Gipfel vor Augen. Ab hier beginnt der etwas anspruchsvollere Aufstieg von einer weiteren Stunde. Es geht über schmale, zum Teil nicht befestigte Wege. Festes Schuhwerk ist ab hier dringend zu empfehlen, am besten auch Wanderstöcke.
Doch das Schnaufen bergauf lohnt sich: Der Ausblick wird von Meter zu
Meter besser und ehe man sich's versieht, taucht auch schon die
Bergstation der Brauneck-Bahn vor einem auf.
Wer nun will, kann ab hier für 9,50 € die Talfahrt antreten und die
restlichen vier Kilometer von Lenggries Gilgenhöfe nach Wegscheid auf
gerader Ebene absolvieren.
Einkehrt-Tipp Tölzer Hütte
Allen anderen empfehlen wir nun eine deftige Brotzeit in der Tölzer Hütte, unserem Einkehrtipp fürs Brauneck. Hier verwöhnt Hüttenwirt Hubs Walther seine Gäste mit Kaiserschmarren und Almrösti. Hinzu kommt ein stets freundlicher Service, der wohl an manch anderer Ecke gerne vergessen wird.
Gut gestärkt geht es dann wieder bergabwärts. Zunächst vorbei an der Quengler- und Straßeralm, weiter zur Bayernhütte und über den Seufzerweg steil nach unten. Kleiner Tipp: Der Seufzerweg trägt seinen Namen aus gutem Grund. 42 Grad Gefälle auf Schotter ist nur für gesunde Kniegelenke empfehlenswert. Wer ausweichen will, biegt an der Florihütte ab und geht über die Kotalm zurück zum Ausgangspunkt.
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