Spaßbäder im Test – Badepark Bad Wiessee

Ein Spaßbad mit echtem Wellnessfaktor

Für den dritten Teil unseres Spaßbädertests haben wir den Badepark in Bad Wiessee für Sie ausprobiert. In unmittelbarer Nähe zum Tegernsee kann man sich hier einen rundum erholsamen Tag gönnen. Ob Familien mit Kindern hier auch auf ihre Kosten kommen und wie das Gesamturteil für den Badepark ausgefallen ist, erfahren Sie im Folgenden.

Verbesserungsfähige Umkleiden

Der erste Eindruck zählt. Das sollten sich auch die Betreiber des Badeparks genauer durch den Kopf gehen lassen. Wer hier mit großem Rucksack oder voll bepackter Badetasche vor den Spinden steht, der sieht einer echten Herausforderung ins Auge. Da die Spinde zwar sehr hoch, dafür aber extrem schmal ausgefallen sind, artet das Verstauen der Badeutensilien in echte Arbeit aus.

Wellness und Erholung

Wer das Spindproblem einmal hinter sich gelassen hat, dem steht ein Tag voller Erholung bevor. Hat man es sich einmal in einem der fünf Whirlpools gemütlich gemacht, möchte man am liebsten gar nicht mehr raus. Doch das Aufstehen lohnt sich: nachdem man sich am Kaltwasserfall abgekühlt hat, warten neben einem Eukalyptus- und einem Sole-Inhalatorium noch ein weiteres, größeres Heißwasserbecken mit Massagedüsen und Warmwasserfall. Sportliche können im 320 qm Sportbecken ein paar Bahnen schwimmen. Wer lieber im Freien ist, kann sich im großen Außenbecken entspannen. Auch der im Badepreis inbegriffene Saunabereich ist einen Besuch wert: neben sechs Saunen im Außen- und Innenbereich stehen auch hier separate Whirlpools zur Verfügung. Zur Entspannung zieht man sich dann am besten in die „Palmen-Oase“ zurück, wie der Ruheraum treffenderweise genannt wird. Donnerstags gibt es zudem die Möglichkeit, für 20 Euro eine zwanzigminütige Wellness-Massage zu buchen.

Nette Attraktionen für Kinder

Für Kinder hat der Badepark auch einiges in petto: So können die Kleinen zum Beispiel auf einer der beiden Minirutschen ins 30-80 cm tiefe Kinderbecken sausen. Und dann ist da natürlich noch die 61 Meter lange Außenrutsche zu entdecken. Für Babys ist innen ein kleines Planschbecken vorgesehen, das leider eher wie ein Brunnen aussieht. Draußen können sich die Kleinsten dann an den Wasserspielen des Planschbeckens erfreuen. In den Schwimmpausen kann zudem Boccia, Riesenschach oder Tischtennis gespielt werden.

Viel Fast-Food, auch für externe Gäste

Ein kleines Manko stellt das badeigene Restaurant dar. In der überschaubaren Auswahl findet sich viel ungesundes Essen wie Currywurst, Fischstäbchen oder Chickenwings. Die Preise sind hingegen angemessen. Für fünf Minischnitzel mit Pommes und Getränk werden hier rund 7 Euro verlangt. Da auch Gäste von außerhalb den „Froschwirt“ besuchen können, sind Badeschuhe dringend zu empfehlen.

Unser Fazit

Im Gesamturteil schneidet der Badepark Bad Wiessee gut ab. Während sich Erwachsene einen rundum entspannenden Tag gönnen, wird auch kleineren Kindern nicht langweilig. Preislich gesehen gehört der Badepark mit ca. 40 Euro für eine vierköpfige Familie eher zu den teureren Bädern unseres Tests. Da die Ausgewogenheit zwischen Spaßbad und Wellnessbad gut funktioniert, hat der Badepark Bad Wiessee trotz kleinen Mankos den 2. Platz im Test absolut verdient.

Tipp: Beachten Sie die Info-Schilder an jedem Becken. Bei den Whirlpools werden zum Beispiel Empfehlungen für die angemessene Badedauer gegeben.

Test im Detail

Einzelne Testergebnisse in Schulnoten:

 

Eintritt

 

4

 

das geht günstiger

 

Umkleiden

 

3

 

zu kleine Spinde

 

Sauberkeit

 

1

 

Sicherheit

 

2

 

Restaurant

 

3

 

viel Fast-Food, aber gutes Preis-Leistungsverhältnis

 

Freundlichkeit

 

1

 

Saunabereich

 

3

 

im Preis inbegriffen

 

Wellnessfaktor im Bad

 

1

 

donnerstags gibts Massage

 

Kinderfreundlichkeit

 

3

 

für alle Kinder was geboten

 

Außenbereich

 

2

 

Beckenanzahl

 

1

 

Insgesamt/Spaßfaktor

 

2,2